Woher kommt mein Fisch?

FAO 01

Viktoriasee

Name Victoriasee-Barsch
Lat. Name Lates niloticus
Fangmethoden GNS

GNS ist die Abkürzung für die Fangmethode Stellnetze - Kiemennetze.

Stell- und Kiemennetze sind Fischernetze bestehend aus einer einfachen Netzwand aus einfädiger oder geflochtener Nylonschnur. Der Fisch wird gefangen, wenn er das Netz zu durchschwimmen versucht und dabei mit den Kiemen stecken bleibt. Ein Vorteil dieser Fischerei besteht in der Möglichkeit, durch Maschenweite und Platzierung des Netzes gezielt Fische einer bestimmten Größe oder Art zu fangen.

Nachhaltigkeit Naturland Wildfisch

Naturland ist einer der anerkanntesten Verbände in der ökologischen Landwirtschaft. Er versteht Nachhaltigkeit als ein Ganzes aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung.

 

Im Mittelpunkt der Richtlinien für die nachhaltige Fischerei stehen u.a.: eine schonende Nutzung der Fischbestände und des gesamten Ökosystems, Verzicht auf umweltschädigende Fangmethoden, Einhaltung von Sozialrichtlinien für Fischer und Angestellte in der Fischverarbeitung und eine ökologische Weiterverarbeitung ohne künstliche Zusätze und Gentechnik.

Natürlicher Lebensraum Dieser Fisch kommt im tropischen und subtropischen Afrika in allen bedeutenden Flusssystemen (Nil, Schari, Senegal, Volta und Kongo) vor. In den Victoriasee wurde der Nilbarsch Anfang der 1960er Jahre vom Menschen ausgesetzt.
Leben Die in Schwärmen lebenden Victoriasee-Barsche, auch Nilbarsche genannt, bewohnen alle Habitate ihrer Wohngewässer in Tiefen von 10 bis 60 Metern. Ausgewachsene Fische bevorzugen tieferes Wasser.
Nahrung Sie ernähren sich von allen Fischarten, inkusive der eigenen Art. Bei Verfügbarkeit können Buntbarsche bis zu 95 % der konsumierten Fischarten ausmachen. Kleinere Exemplare fressen auch Krebstiere, Insekten und Zooplankton.
Eigenschaften Weibchen sind für gewöhnlich größer als die Männchen. Nilbarsche sind oberseits eher grau mit einem bläulichen Schimmer, an den Seiten und am Bauch von silbriger Farbe. Das Auge ist schwarz mit einem gelben Ring.
Größe Der Victoriasee-Barsch ist die größte Süßwasserfischart Afrikas. Er wird maximal zwei Meter lang und bis zu 200 kg schwer.
Wissenswertes Mit dem Ziel, die Proteinversorgung der einheimischen Bevölkerung zu unterstützen, wurde diese fruchtbare Barschart in den Jahren 1956 bis 1962 von Europäern im Victoriasee angesiedelt.
Geschmack Sein weißes, festes, grätenfreies Fleisch ist aromatisch und wohlschmeckend.
Ernährungsinformationen -
Fischerboot
Die Marke für Fisch
Webdevelopment by SoftRage | Webapplikationen • Design by KB&I Brand Consulting & Corporate Design